Jul 08

Die aleo solar AG wird das erste Halbjahr 2013 nach vorläufigen Berechnungen mit einem EBIT in Höhe von -29,4 Mio. Euro abschließen (Vorjahr: –23,5 Mio. Euro). Der Umsatz wird voraussichtlich 68,3 Mio. Euro (Vorjahr: 166,4 Mio. Euro) betragen.

Das erste Halbjahr 2013 war in den europäischen Kernmärkten von einer verhaltenen Photovoltaik-Nachfrage gekennzeichnet. Besonders deutlich fiel der Nachfragerückgang in Deutschland aus: Während dort im ersten Halbjahr 2012 noch 4.374 Megawatt Solarstromleistung ans Netz gingen, waren es in den ersten fünf Monaten 2013 nur 1.488 Megawatt (für Juni 2013 liegen die Zahlen der Bundesnetzagentur noch nicht vor).

Seit Auslaufen der letzten Übergangsfristen im Zusammenhang mit der EEG-Novelle 2012 ist die Photovoltaik-Nachfrage gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um rund 50 Prozent rückläufig. Auch in Ländern wie Italien, Griechenland und Belgien führten die politischen Vorgaben bei der Förderung Erneuerbarer Energien zu einer geringeren Nachfrage. In den USA verzeichnete die aleo solar AG dagegen einen deutlichen Umsatzzuwachs, der das schwache Europa-Geschäft allerdings nur zum Teil kompensieren konnte.

Neben der schwachen Marktlage hat der Preisverfall Umsatz und Marge der aleo solar AG belastet. „Gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres sind die Verkaufspreise um rund ein Viertel gesunken“, sagt York zu Putlitz, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG. Der Halbjahresfinanzbericht 2013 mit den endgültigen Zahlen soll am 13. August 2013 veröffentlicht werden.

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

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