Mai 14

Die aleo solar AG hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2013 einen Umsatz von 31,1 Mio. Euro erzielt. Damit fiel der Umsatz gegenüber dem ersten Vorjahresquartal (74,6 Mio. Euro) um 58,3 Prozent. Das EBIT betrug –16,3 Mio. Euro (–8,2 Mio. Euro), die EBIT-Marge lag bei –52,4 Prozent (–11,0 Prozent). Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf –1,35 Euro (–0,63 Euro).

Gegenüber dem ersten Quartal 2012 ging die Nachfrage in wichtigen europäischen Märkten zurück, der Preisverfall belastet weiterhin Umsatz und Marge. Ursache für den Umsatzrückgang sind zudem Sondereffekte – im Vorjahresquartal hatte die politische Debatte um das Erneuerbare Energien Gesetz in Deutschland zu einem starken Zubau von fast zwei Gigawatt geführt. Seit Beginn des Jahres bietet das Unternehmen in den Vereinigten Staaten eine Finanzierung für Photovoltaik-Anlagen mit einem Umfang von insgesamt 100 Mio. US-Dollar an.

„Damit sehen wir gute Chancen, unser Geschäft im US-Markt auszubauen.“ sagt York zu Putlitz, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG. „In unseren europäischen Kernmärkten wollen wir unseren Marktanteil halten oder steigern. Dazu setzen wir weiterhin auf die Qualität unserer Produkte und Services. Unsere Leistungen als Berater und Systemanbieter sind in dem immer komplexer werdenden Photovoltaik-Geschäft zunehmend gefragt.“ Gleichwohl rechnet die aleo solar AG im weiteren Jahresverlauf sowohl im deutschen als auch im internationalen Geschäft mit einer verhaltenen Nachfrage.

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

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