Apr 23

Die aleo solar AG [ISIN: DE000A0JM634] hat heute den Geschäftsbericht für das Jahr 2013 vorgelegt: Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von 124,9 Mio. Euro, der gegenüber dem Vorjahr (279,9 Mio. Euro) um 55,4 Prozent sank. Das Geschäftsjahr 2013 wurde mit einem EBIT von –92,0 Mio. Euro (2012: –77,0 Mio. Euro) abgeschlossen. Die EBIT-Marge fiel auf –73,7 Prozent (2012: –27,5 Prozent), das Ergebnis je Aktie auf –7,46 Euro (2012: –6,48 Euro). Die vorläufig gemeldeten Zahlen weichen aufgrund des Liquidationsverlangens der Hauptaktionärin Robert Bosch GmbH vom 4. Februar 2014 vom endgültigen Jahresabschluss ab.

Das Geschäft der aleo solar AG war im Jahr 2013 von stark schrumpfenden Photovoltaik-Märkten in Europa geprägt. Gegenüber dem Vorjahr ging der Zubau in Deutschland um 57 Prozent zurück. In Italien und Frankreich verringerten sich die Neuinstallationen im Jahr 2013 ähnlich stark.

Die aleo solar AG hat am 5. Februar 2014 einen Vertrag über den Verkauf wesentlicher Teile des operativen Geschäfts der aleo solar-Gruppe einschließlich des Produktionsstandorts Prenzlau und der Marke „aleo“ an die SCP Solar GmbH, Hamburg, abgeschlossen. „Wir sind guter Dinge, dass der Verkauf in Kürze wirksam werden kann“, sagt York zu Putlitz, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG.

Die aleo solar AG wird, wie von der außerordentlichen Hauptversammlung am 15. April 2014 beschlossen, liquidiert. Um das Unternehmen sozialverträglich abzuwickeln, wurde für die Standorte Prenzlau und Oldenburg ein Interessenausgleich mit dem Betriebsrat abgeschlossen.

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

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