Aug 25

Anfang August hat die Gehrlicher Solar AG mit dem Bau des Solarparks Rothenburg IV begonnen. Die Solaranlage ergänzt den bereits bestehenden Solarpark Rothenburg I-III (21,8 MWp) um eine Nennleistung von 15,2 MWp und soll jährlich rund 15 Mio. Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom produzieren, was den Bedarf von mehr als 4.280 Drei-Personen-Haushalten deckt. Derzeit werden die Stahlprofile in die Erde gerammt, auf denen anschließend die firmenintern entwickelte Unterkonstruktion GehrTec® Base für die Solarmodule installiert wird.

„Bei der Umsetzung des Projektes haben wir besonders von den politischen Verantwortlichen der Stadt Rothenburg und des Landkreises Görlitz sowie vom Zweckverband des Flugplatzes große Unterstützung erfahren“, betont Klaus Gehrlicher, Vorstandsvorsitzender der Gehrlicher Solar AG. „Die Gehrlicher Solar AG hat die Vision der nachhaltigen Energieversorgung ausschließlich aus erneuerbaren Energien. Vom Bau des Solarparks Rothenburg können aber alle beteiligten Partner wie Flugplatzbetreiber, Stadt, Landkreis und ortsansässige Vereine profitieren – vor allem auch Firmen aus der Region, die bei der Errichtung des Solarparks vorrangig als Subunternehmer zum Einsatz kommen.“

Der Solarpark entsteht auf einer insgesamt 30 Hektar umfassenden Teilfläche des ehemaligen Militärflugplatz Rothenburg/Oberlausitz und ist damit beispielhaft für die sinnvolle Nutzung brach liegenden, ursprünglich militärisch genutzten Geländes. In den kommenden Wochen wird Gehrlicher Solar eine 25 Hektar große Teilfläche mit Unterkonstruktionen sowie jeweils 7,6 MWp Solarmodulen der Hersteller Yingli bzw. BYD und 16 Wechselrichtern des Marktführers SMA bebauen, die den Solarstrom in netztauglichen Wechselstrom umwandeln. Auf den weiteren 5 Hektar werden verschiedene sog. Ausgleichsmaßnahmen realisiert. Die Inbetriebnahme des Solarparks ist bereits bis 30. September geplant. Verglichen mit fossiler Stromerzeugung wird die Anlage dann jährlich rund 13.500 Tonnen CO2 einsparen.

Nach dem Solarpark Perleberg konnte auch dieses Projekt erfolgreich mit der KGAL aus Grünwald bei München realisiert werden. Dr. Klaus Wolf, Mitglied der Geschäftsführung der KGAL erklärt: „Mit dem Projekt in Rothenburg konnten wir die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Gehrlicher Solar AG fortsetzen. Zusammen mit den bereits in Betrieb befindlichen Solarparks in Zamora (Spanien) und Perleberg haben wir damit Anlagen mit einer Gesamtleistung von 60 MW für unsere Investoren von Gehrlicher erworben – und Gehrlicher dabei stets als zuverlässigen Partner kennen gelernt.“

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

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