Aug 23
HSE errichtet größte Solaranlage in Darmstadt (Foto: HSE AG)

HSE errichtet größte Solaranlage in Darmstadt (Foto: HSE AG)

Die HSE NATURpur Energie AG errichtete auf den Dachflächen des neuen Betriebsgeländes des EAD die größte Photovoltaikanlage Darmstadts. Die rund 710.000 Euro teure Anlage verfügt über eine installierte Leistung von 232 Kilowatt. Mit einer Modulfläche von knapp 1.600 Quadratmetern werden pro Jahr etwa 224.000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugt – was dem Bedarf von 75 Haushalten entspricht. Jährlich können damit circa 124 Tonnen des Klimagases Kohlendioxid vermieden werden. Die Anlage auf dem EAD-Gelände ist mittlerweile die dreißigste HSE-Solaranlage im Stadtgebiet.

Brigitte Lindscheid, Umweltdezernentin der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Albert Filbert, Vorstandsvorsitzender der HSE, sowie Sabine Kleindiek, die 1. Betriebsleiterin des EAD, und ihr Stellvertreter Wolfgang Krause stellten am Montag (22.) die neue Anlage vor. Brigitte Lindscheid lobte bei diesem Anlass das Engagement der HSE und ihrer Tochtergesellschaft Entega: „Kein anderer, vergleichbarer Regionalversorger investiert mehr und kon-sequenter in den Umbau der Energieversorgung als die HSE. Sie ist damit deutschlandweit einer der Wegbereiter der Energiewende. Mit der Entega haben wir in Darmstadt zudem einen der größten Ökostromanbieter Deutschlands beheimatet. Zusammen mit dem Engagement anderer städti-schen Unternehmen und hier angesiedelten Institutionen haben wir die besten Voraussetzungen für unsere Vision einer Green City Darmstadt“.

Die HSE investiert bis 2015 über eine Milliarde Euro in Erneuerbare – rund 450 Megawatt Kraftwerksleistung sind das erklärte Ziel. „Je nach Gegebenheiten engagieren wir uns auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Alleine im vergangenen Jahr haben wir 215 Millionen Euro in regenerative Energien investiert. Damit tun wir nicht nur etwas für den Klimaschutz, sondern schaffen Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region“, erläutert Albert Filbert. Zurzeit hat die HSE elf Windparks, vier Solarparks, über 120 PV-Anlagen auf Dächern, vier Biogasanlagen und ein Biomasse-heizkraftwerk in Bau oder Betrieb. Sie verfügt somit über rund 260 Megawatt regenerative Erzeugungskapazitäten. Damit lassen sich rund 665.000 Megawattstunden Ökostrom erzeugen und über 220.000 Haushalte versorgen. Rund 385.000 Tonnen Kohlendioxid können so pro Jahr vermieden werden.

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

Leave a Reply

preload preload preload