Mrz 17
IBC SolGuard lässt keinen Sonnenstrom verpuffen (Grafik: IBC SOLAR AG)

IBC SolGuard lässt keinen Sonnenstrom verpuffen (Grafik: IBC SOLAR AG)

Die IBC SOLAR AG, eines der weltweit führenden Systemhäuser für Photovoltaik (PV), präsentiert den weiterentwickelten IBC SolGuard. Nachdem die Gesetzgebung die Einspeiseleistung von Photovoltaikanlagen bis 30 kWp in das öffentliche Netz auf 70 Prozent begrenzt hat, müssen Anlagenbetreiber mitunter die Leistung ihrer Solaranlagen drosseln. Hier setzt der IBC SolGuard an und ermöglicht nun eine intelligente Steuerung, bei der auf eine generelle Leistungsbegrenzung der PV-Anlage verzichtet werden kann. Zusätzlich können mit dem System einzelne Verbraucher im Haus gezielt angesteuert und damit Haushaltsgeräte direkt mit Sonnenstrom vom eigenen Dach versorgt werden.

„Mit der 70 Prozent-Regelung will der Gesetzgeber sicherstellen, dass das öffentliche Stromnetz auch an sonnenreichen Tagen nicht überlastet wird“, erklärt Thomas Herold, Produktmanager bei IBC SOLAR und führt weiter aus: „Bisher wurden PV-Anlagen daher entweder durch den eigenen Wechselrichter auf 70 Prozent ihrer Leistung gedrosselt oder es musste ein Funkrundsteuerempfänger des Netzbetreibers eingebaut werden.“ Der IBC SolGuard ermöglicht Solaranlagenbesitzern nun eine intelligente Steuerung, die eine generelle Leistungsbegrenzung überflüssig macht – die Anlage kann also mit ihrer vollen Leistung betrieben werden. Voraussetzung ist, dass der produzierte Solarstrom sofort selbst verbraucht oder in ein Batteriespeichersystem geladen wird.

Der IBC SolGuard berechnet aus aktuellen Wetterdaten und der laufenden Energieerzeugung die zu erwartenden Erträge der nächsten Stunden. Durch diese Prognosen haben Hausbesitzer die Möglichkeit, Strom in besonders ertragreichen Sonnenzeiten direkt zu nutzen. Zudem ermöglicht ein integrierter Schaltkontakt am IBC SolGuard, automatisch weitere Verbraucher einzuschalten. Überschüssiger Strom kann in einer Batterielösung wie dem IBC SolStore zwischengespeichert und später genutzt werden. Sind die Kapazitäten von Eigenverbrauch und Speicher ausgenutzt, wird Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Dabei stellt der IBC SolGuard sicher, dass die Einspeisung 70 Prozent nicht überschreitet, indem er notfalls die Leistung des PV-Wechselrichters begrenzt. Der Anlagenbesitzer behält so stets die Kontrolle und kann sich sicher sein, dass der von seiner PV-Anlage produzierte Strom optimal genutzt wird.

Beim Laden eines IBC SolStore Stromspeichers visualisiert der IBC SolGuard dessen Ladestatus und alle relevanten Energieflüsse. Die Bedienung erfolgt über ein benutzerfreundliches, integriertes Touchscreen, das die Anlagenleistung und Datenauswertung auf einen Blick zeigt. Im Fehlerfall wird der Anlagenbetreiber via Display und auf Wunsch per E-Mail, SMS oder Fax informiert. Außerdem steht Nutzern optional das Online-Portal IBC SolPortal und die dazugehörige App zur mobilen Systemüberwachung zur Verfügung.

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

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