Nov 14

Solarmodule des norwegischen Herstellers Innotech Solar (ITS) sind seit Produktionsbeginn vor drei Jahren frei von Hot-Spots. Diese lokalen Temperaturerhöhungen können Solarmodule schädigen und zu erheblichen Ertragseinbußen der Photovoltaikanlage führen. In sehr seltenen Fällen kommt es durch Hot-Spots zum Brand des Moduls.

„Innotech Solar führt als einer der wenigen uns bekannten Zellhersteller Hot-Spot Tests durch“, erklärt Dr. Paul Grunow, Vorstand des Photovoltaik-Instituts Berlin. Innotech Solar hat sich auf die Prüfung und Optimierung von Solarzellen spezialisiert und erstellt als einziges Photovoltaik-Unternehmen zwei Wärmebilder von jeder Zelle. Gefährdete Bereiche werden so frühzeitig erkannt und per Laser isoliert.

„Neben der Hot-Spot Prüfung unterziehen wir unsere Module weiteren strengen Testverfahren“, sagt Dr. Thomas Hillig, Director Sales & Marketing EMEA bei Innotech Solar. Zusätzlich zu Langzeit- und Isolationstests führt Innotech Solar Schwachlicht-, Degradations- und Elektrolumineszenz-Messungen durch. ITS-Module sind IEC-, MCS- und UL-zertifiziert und wurden erfolgreich auf Ammoniak- und Salzbeständigkeit getestet. „Unsere Kunden legen Wert auf die europäische Qualität der Module. Wir gewinnen zunehmend Kunden, die zuvor schlechte Erfahrungen mit chinesischen Solarmodulen gemacht haben“, so Hillig.

Innotech Solar hat sich zu einem weltweit agierenden Modulhersteller mit einer jährlichen Absatzsteigerung von über 50 Prozent entwickelt. Das Unternehmen wurde 2008 von Führungskräften des norwegischen Pionierunternehmens REC Solar gegründet. Zunächst konzentrierten sich die Norweger ausschließlich auf die Optimierung verschiedener Solarzellenarten, ein Jahr später verbauten sie die veredelten Zellen dann auch zu Modulen. Im Jahr 2009 ging im norwegischen Narvik die erste Fertigungslinie für die Serienproduktion optimierter Solarzellen in Betrieb. In 2011 wurde das zweite Werk in Halle an der Saale eröffnet. Außerdem übernahm ITS das REC-Modulwerk mit einer Kapazität von 100 Megawatt (MW) im schwedischen Glava. Im selben Jahr erfolgte der Markteintritt in Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland, Großbritannien und Amerika. Neben Deutschland ist heute Südeuropa der wichtigste Absatzmarkt für Innotech Solar.

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

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