Aug 22

Der Berliner Projektentwickler GEOSOL nahm gestern ein 1,2-Megawatt-Solarkraftwerk in Stutensee bei Karlsruhe (Baden-Württemberg) in Betrieb. Durch eine sorgfältige Analyse und die Verwendung von Hochleistungskomponenten hat GEOSOL eine Lösung gefunden, die statisch passt und sich wirtschaftlich rentiert. Das Kraftwerk erzeugt jedes Jahr rund 1.200 Megawattstunden Sonnenenergie, was den Bedarf von 450 Zwei-Personen-Haushalten deckt. Außerdem entlastet es das öffentliche Netz der EnBW Regional AG vor Ort und spart jedes Jahr rund 800 Tonnen Kohlenstoffdioxid ein.

„Wir haben die Modulstränge von den fünf Dächern zu zwei zentralen Wechselrichtern geführt und auf neue Hochleistungsmodule von Trina Solar gesetzt“, erklärt GEOSOL-Projektmanager Richard Lawless. Dank der verbesserten Oberflächenstruktur fangen die polykristallinen Solarzellen mehr Licht ein. Außerdem hat Trina Solar die Zellreflexion von den üblichen 30 Prozent auf vier Prozent gesenkt. Somit erreichen die Module einen Wirkungsgrad von 15,3 Prozent.

„Mit dieser PV-Anlage möchten wir einen Beitrag zur Energiewende und einer dezentralen Stromversorgung leisten“, sagt Regina Buttenberg, zuständige Projektleiterin des Asset Managers BEOS AG. „Wir denken, dass dieses Vorhaben auch den Standort und die Nutzung durch unsere Mieter stärkt.“

Die BEOS AG will den ab 1968 entstandenen und komplett vermieteten Industriekomplex weiter stärken. Nach Fertigstellung der PV-Anlage sollen Blockheizkraftwerken errichtet werden; in Zukunft kann der Industriekomplex einen zuverlässigen Mix erneuerbarer Energie liefern.

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

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