Jan 22
Lufft überwacht Luft im Photovoltaik-Solarpark im südkalifornischen Imperial Valley (Foto: G. Lufft GmbH)

Lufft überwacht Luft im Photovoltaik-Solarpark im südkalifornischen Imperial Valley (Foto: G. Lufft GmbH)

Im 200 Megawatt (MW) Photovoltaik-Solarpark im amerikanischen Südkalifornien werden Wetterstationen der deutschen Mess- und Regeltechnikfirma Lufft zur Überwachung von meteorologischen Daten eingesetzt. Gesteuert wird das Projekt durch Trimark Associates. Der Anbieter von Mess- und Kommunikationslösungen ist langjähriger Partner von Lufft und verantwortlich für die Überwachung und Auswertung der gemessenen Daten vor Ort.

Im südkalifornischen Imperial Valley entsteht momentan eines der größten Solar-Projekte der Vereinigten Staaten von Amerika. Die beiden Lufft Wetterstationen WS500-UMB und WS503-UMB gehören zu den Monitoring-Instrumenten und sammeln Echtzeit-Wetterdaten für die Imperial Valley Solar 1 Anlage. Daten wie Sonneneinstrahlung, Lufttemperatur, Windgeschwindigkeit und Windrichtung helfen bei der Optimierung der Ausgangsleistung der massiven Solar-Anlage. „Beim Imperial Valley Solar 1 Projekt arbeiten wir mit der weltweit modernsten Technik und deshalb setzen wir Hardware-Komponenten von höchster Qualität und Zuverlässigkeit ein,“ erklärt Robert Hinchman, Regionaldirektor von Trimark Associates. „Wie bei vielen Photovoltaik-Anlagen in Wüstengebieten ist die Haltbarkeit aufgrund der extremen Hitze und Kälte und dem herumwehenden Sand und Splitt essenziell.“

Ein weiter Grund für die Auswahl der Wettersensoren von Lufft ist die Qualität der Geräte auf Industrieniveau sowie der geringe Wartungsaufwand. Die Stationen sind enorm zuverlässig trotz der hohen Leistung, die sie täglich erbringen müssen. „Wir freuen uns sehr, dass unsere All-in-One-Wetterstationen zur Sammlung von Echtzeit-Daten für die Verwaltungsoperationen einer Solaranlage dieser Größenordnung ausgewählt wurde,“ sagt Ann Pattison, CEO von Lufft USA Inc. „Das Imperial Valley ist eines der größten Testgelände der Welt für die Einspeisung von Solarstrom in das Netz und zur Grundversorgung der Energieindustrie. Das Lufft hierbei eine Schlüsselrolle spielt, ist für uns von großer Bedeutung.“

In den vergangen Jahren wurden in den USA vermehrt Wetterstationen von Lufft eingesetzt. Erforderlich machte dies eine Änderung der staatlichen Gesetze, welche eine Überwachung der metrologischen Daten bei netzgekoppelten Solaranlagen fordern. Als ein 200 MW Leistung erzeugendes Solarprojekt benötigt Imperial Valley Solar 1 zwei meteorologische Stationen für die Überwachung von Umgebungstemperatur, Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur, Sonneneinstrahlung und Oberflächentemperatur. Präzise Wetterbeobachtung in Echtzeit und exakte Wettervorhersagen ermöglichen es öffentlichen Versorgungsdienstleistern wie zu Beispiel der San Diego Gas & Electric, das Stromversorgungsprogramm aus Imperial Valley, die Verfügbarkeit von Energien aus erneuerbaren Quellen vorrausschauender zu nutzen. Damit kann Energieknappheit vermieden und eine effiziente Verwaltung von Strom und anderen Energieressourcen gewährleistet werden.

Die 360 Millionen US-Dollar Imperial Valley Solar 1 Anlage, konzipiert und umgesetzt von einem multinationalen spanischen Entwickler erneuerbarer Energien und Unterauftragnehmer AES Solar, ist eine von fünf für diesen Bereich geplanten Anlagen. Sie gehört zu einer der ersten Anlage, die für die Lieferung von Strom an das San Diego Gas & Electric Versorgungsgebiet angeschlossen wird. In naher Zukunft sollen die Imperial Valley Solarparks bei vollem Betrieb mehr als 1.100 MW erneuerbare Energie erzeugen. Mit Hilfe einer 188 Kilometer Übertragungsleitung wird der Strom nach San Diego geliefert.

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

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