Okt 03

Auf dem Oldenburger Teil des Fliegerhorstes wird die Oldenburger IFE Eriksen AG einen Solarpark mit einer Leistung von 12,4 MW errichten. Dazu wird ein Areal der Größe von 26,7 ha mit insgesamt ca. 53.000 Solarmodulen bestückt. Die Stadt Oldenburg hat vor kurzem das Grundstück erworben und wird dazu einen Pachtvertrag abschließen.

Die IFE Eriksen AG investiert über eine zur Unternehmensgruppe gehörende Betreibergesellschaft rund 23 Millionen € in die Errichtung dieses Solarparks. Ziel ist es, dass das Solarkraftwerk Ende Dezember 2011umweltfreundlichen Strom in das Netz der EWE AG einspeist.

„Der Solarpark wird jährlich 11,4 Millionen KWh einspeisen, umgerechnet können damit rund 3.500 Vier-Personen-Haushalte in Oldenburg mit Solarstrom versorgt werden. Außerdem werden jährlich 7.400 Tonnen CO² eingespart“, kommentiert Jakobus Smit, Vorstandsmitglied der IFE Eriksen AG. „Wir sehen vor, dass Bürger der Stadt Oldenburg sich in diesem Projekt finanziell engagieren können“, ergänzt Heiner Willers, ebenfalls Vorstandsmitglied der IFE Eriksen AG.

Die IFE Eriksen AG nahm Ende 2010 einen 5,5 MW-Solarpark in Italien sowie einen 2,3 MW-Solarpark in Cuxhaven in Betrieb. Zurzeit errichtet das Unternehmen einen 7,8 MW-Solarpark in Oranienburg und setzt damit den Kurs im Bereich der Investitionen in Photovoltaik erfolgreich fort. Parallel dazu errichtet die IFE Eriksen AG aktuell einen Windpark mit 18,4 MW in der Wesermarsch.

„Investitionen in Erneuerbare Energien haben Zukunft. Der jüngst von der Bundesregierung beschlossene Ausstieg aus der Atomkraft und die damit einhergehenden Bestimmungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) werden dafür sorgen, dass in der Region noch eine Vielzahl von Projekten realisiert wird“, rundet Jakobus Smit ab.

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

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