Okt 09
Neuer Solarpark in Lichtenfels soll soziale Projekte fördern - hier: Einweihung des Seehof-Solarparks (Foto: IBC SOLAR)

Neuer Solarpark in Lichtenfels soll soziale Projekte fördern – hier: Einweihung des Seehof-Solarparks (Foto: IBC SOLAR)

Die IBC SOLAR AG und der Rotary Club Obermain haben im Ortsteil Seehof der Stadt Lichtenfels (Bayern) einen Freiflächen-Solarpark eingeweiht. Ein Teil der Erlöse sollen dabei vom Rotary Club an soziale Projekte wie z.B. die Tafel in Lichtenfels und die Unterstützung der Schulen im Landkreis bei der Ernährungsberatung für Kinder gespendet werden.

Entlang der Bahnstrecke nach Coburg ist im April 2013 in nur fünf Wochen Bauzeit der Solarpark Seehof entstanden, den die IBC SOLAR AG in enger Kooperation mit der Kommune sowie dem Rotary Club Obermain geplant hat. Die Photovoltaik-Freiflächenanlage hat eine Gesamtleistung von 1,3 Megawatt Peak. Mit einem Ertrag von ca. 1.280.000 Kilowattstunden im Jahr wird Strom für 320 Durchschnittshaushalte produziert. Zudem erwirtschaftet der Solarpark in den kommenden 20 Jahren Erlöse durch die staatlich garantierte Einspeisevergütung. „Ein Teil dieser Erlöse wird in soziale Projekte fließen“, gab Erwin Richter, Projektbeauftragter des Rotary Clubs Obermain, bei der Einweihung bekannt. „Mitglieder des Rotary Clubs halten als Kommanditisten Anteile am Solarpark. Sie haben zugesagt, die Erträge aus dieser Anlage teilweise für soziale Projekte zu verwenden. Als Beispiel für solche sozialen Leistungen sind z.B. die Tafel in Lichtenfels und die Unterstützung der Schulen im Landkreis bei der Ernährungsberatung für Kinder zu nennen. Welche weiteren Projekte aus den Erlösen gefördert werden, wird im Einzelfall von den Gesellschaftern beschlossen.“

Der Solarpark wurde als Gewerbebetrieb im Ortsteil Seehof angemeldet, so dass die Gewerbesteuereinnahmen in den kommenden 20 Jahren in die Stadtkasse fließen. Die für den Bau des Parks notwendigen Vorarbeiten wurden von in der Region ansässigen Unternehmen ausgeführt. Auch Pflege- und Wartungsverträge sind lokal vergeben worden. Das 2,3 Hektar große Gelände ist für eine Freiflächenanlage ideal geeignet. Die Fläche fällt nach Südosten hin leicht ab und liegt außerhalb wichtiger Blickachsen, so dass die optischen Auswirkungen auf das Landschaftsbild gering sind. Der Netzanschluss zur Einspeisung des produzierten Sonnenstroms ist durch eine bestehende Trafostation in nur 100 Meter Entfernung gewährleistet. In den kommenden 20 Jahren – solange ist die Einspeisevergütung für den Solarstrom durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) garantiert – werden die PV-Module sauberen Strom produzieren und ersparen der Umwelt dabei rechnerisch jährlich rund 745 Tonnen des Klimagases CO2.

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

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