Mrz 18

Photovoltaik-Markt in Dänemark und Norddeutschland wird weiter wachsen (Foto: REC)

Photovoltaik-Markt in Dänemark und Norddeutschland wird weiter wachsen (Foto: REC)

„Dänemark hat ein Zubaupotential von zehn Megawatt in diesem Jahr. Unser Ziel ist es, davon mindestens zehn bis fünfzehn Prozent zu installieren”, so Gonzalo de la Viña, Managing Director von REC Solar Deutschland auf der Messe new energy husum. Anders als in Deutschland vergütet Dänemark private Solaranlagen mit einem sogenannten Net-Metering-System: „Dieses System erlaubt dem Verbraucher den Stromzähler rückwärts laufen zu lassen, wenn mehr Sonnenstrom produziert wird, als er benötigt. Das macht die Solarenergie für Häuslebauer in Dänemark besonders attraktiv”, erklärt de la Viña weiter.

Gemeinsam mit seinem norddeutschen Vertriebspartner EWS ist es REC wichtig, nicht nur Module ins Nachbarland zu liefern, sondern gleichzeitig das deutsche Know-How an dänische Installateure zu vermitteln. „Wir bieten seit vergangenem Jahr Fortbildungen in dänischer Sprache an. Neben effizienten Solarmodulen ist eine fachgerechte Montage extrem wichtig”, so Kai Lippert, Gründer von EWS.

Speziell für Solar-Installateure wird REC in diesem Jahr das REC-Solar Professional Programm ins Leben rufen. Das Programm bietet zertifizierten REC-Partnern neben Trainings und Seminaren auch finanzielle Anreize und Vorteile. Ziel ist es, ein Netzwerk zu bilden, in dem REC-Vertriebspartner und Installateure in der Lage sind, die Qualitäts- und Servicestandards von REC einzuhalten und zu gewährleisten. Das Programm wurde auf der Messe erstmals einem Fachpublikum vorgestellt, die internationale Einführung erfolgt im April diesen Jahres.

Darüber hinaus informierte REC die Messebesucher darüber, wie sie Solarenergie auch in den kommenden Jahren rentabel für sich nutzen können. Trotz möglicher vorgezogener Kürzungen der Solarförderung können mit Photovoltaik immer noch interessante Renditen erwirtschaftet werden. Die Effizienz der Solarpanele spielt ganz besonders in Regionen wie im Norden Deutschlands und in Dänemark eine entscheidende Rolle. „Unsere Module produzieren auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen optimal und liefern im Schnitt sechs Prozent mehr Strom als die Produkte anderer Anbieter. Damit belegten unsere Module auch im unabhängigen Photon-Vergleichstest 2011 den ersten Platz. Gerade für Privatinvestoren ist das eine gute Nachricht”, erklärt Gonzalo de la Viña.

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

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