Dez 18

First Solar liefert hochentwickelte Dünnschicht-Photovoltaikmodule für vier Solaranlagen mit einer Gesamtkapazität von 48 Megawatt (MW) für Photosol, ein französisches Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, das die Projekte entwickelte und diese auch betreiben wird. Die Anlagen werden derzeit in den Regionen Auvergne und Midi- Pyrénées gebaut: drei mit einer Gesamtkapazität von 37 MW in den Gemeinden Dompierre sur Bresbe, Gennetines und Marmanhac sowie eine Vierte mit einer Kapazität von 11 MW in Sarrazac. Jayme da Costa Energie, ein führendes französisches Ingenieursunternehmen und seit 2011 Partner von Photosol, übernimmt die Planung, Kontrolle, Beschaffung, Bau und Montage (Engineering, Procurement and Construction, EPC) der vier Projekte.

Die Anlagen sind darauf ausgelegt, die umliegenden Gemeinden und Ökosysteme so wenig wie möglich zu belasten. Drei der Solarkraftwerke entstehen auf Weideland und werden das grasende Vieh nicht beeinträchtigen. Die vierte Anlage steht nahe eines Eichenwaldes und wird für Wildtiere zugänglich sein. „Frankreich fördert aktiv den Einsatz von Solarenergie. Diese Projekte werden unserem Land bei seinen Bemühungen helfen, den Energiemix zu diversifizieren. Wir erwarten, dass diese Anlagen deutliche Auswirkungen auf lokaler und kommunaler Ebene haben werden – sie werden den Gemeinden saubere Energie liefern und entscheidend dazu beitragen, die europäischen CO2-Reduktionsziele zu erreichen“, sagt David Guinard, Geschäftsführer von Photosol. „Wir haben uns aus verschiedenen Gründen für die Dünnschicht- Module von First Solar entschieden: Neben der sehr hohen Akzeptanz der First Solar Technologie bei Finanzierungspartnern konnten wir wettbewerbsfähige Preise erzielen. Darüber hinaus liefern die Module verlässliche Solarenergie und überzeugen durch die geringsten CO2-Emissionen und die kürzeste Energierücklaufzeit.“

Seit seiner Gründung im Jahr 2008 hat Photosol mit Sitz in Paris in ganz Frankreich Solarkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 63 MW errichtet und verfügt über eine Projekt-Pipeline mit insgesamt mehr als 250 MW. Die vier neuen Projekte sind bisher die größten in der Geschichte von Photosol, und zugleich die erste Kooperation mit First Solar. „Diese Projekte sind ein erstklassiges Beispiel dafür, wie Frankreich, ebenso wie andere europäische Länder, gleichzeitig seine Stromerzeugung diversifizieren und Energiesicherheit erreichen kann“, sagt Luis Pedro Marques, Geschäftsführer von Jayme da Costa Energie. „Dabei werden sowohl die zur Verfügung stehende Fläche als auch die ergiebigste Energiequelle, die es gibt, nämlich die Sonne, bestmöglich genutzt. Wir sind stolz darauf, Teil dieser Bemühungen zu sein, und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Photosol und First Solar.“

„Diese Projekte steigern entscheidend die installierte Kapazität von Photosol, und so kann dieses junge, dynamische Unternehmen weiter auf seinem Erfolg aufbauen“, sagt Stefan Degener, Leiter Business Development Europe bei First Solar. „Ich möchte unseren Partnern Photosol und Jayme da Costa für das Vertrauen danken, das sie in uns setzen. Ihre Entscheidung für unsere hochentwickelten Dünnschicht-Module ist ein Beweis dafür, dass diese Technologie in großen Solarkraftwerken und unter den unterschiedlichsten Bedingungen eingesetzt werden kann.“ First Solar ist seit 2004 in ganz Europa aktiv und ist dort nach wie vor ein führender Anbieter auf dem Markt großer Photovoltaikanlagen. Mit den Solaranlagen in Frankreich beträgt die von First Solar in Kontinentaleuropa installierte Kapazität nun über 4 Gigawatt (GW). Das entspricht in etwa der Stromerzeugungsleistung von vier Kernkraftwerken. Die Module von First Solar liefern Strom an etwa eine Million Haushalte und ersetzen jährlich mehr als 1,2 Millionen Tonnen Treibhausgase (bezogen auf den EU-Durchschnitt).

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

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