Aug 20

Solar2World feiert Jubiläum: Zusammen mit dem gemeinnützigen Verein „Schenke eine Ziege e.V.“ wird in den kommenden Wochen in Uganda das 100. Solar2World-Projekt umgesetzt.

Das Programm Solar2World wurde 2006 von dem Solarstromkonzern SolarWorld gestartet. Vorstandschef Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck: „Aufgabe von Solar2World ist es, solare Leuchttürme schaffen – besonders in Afrika, wo viele Menschen keinen direkten Zugang zu Strom haben. Wir sind stolz darauf, nun das einhundertste Projekt umzusetzen. Die Projekte von Solar2World machen deutlich, welch großen Nutzen der Solarstrom für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in allen Teilen der Erde hat. Solarstrom macht unabhängig von fossilen Energielieferungen und schädigt nicht die Gesundheit wie z. B. Kerosin. Wir haben Solar2World deshalb auch in für die SolarWorld schwierigen Zeiten konsequent fortgesetzt und werden dies auch in Zukunft tun“.

„Premiere“ für Solar2World war im Jahr 2006 ein Projekt in Mali, bei dem es um die Ausstattung von Gesundheitsstationen mit Solarstrom ging. Das Programm der SolarWorld sprach sich schnell herum und es folgten eine Vielzahl von Solarprojekten in vielen Ländern Afrikas: Stromversorgung für Schulen, Bewässerungssysteme einschließlich Wasserreinigung, Krankenhäuser, eine Dental-Klinik, Berufsschulen für Solarteure, Beleuchtung, Medikamentenkühlung. SolarWorld arbeitet dabei mit einer Vielzahl von Partnern zusammen – insbesondere mit gemeinnützigen Vereinen und Hilfsorganisationen, die sich vor Ort engagieren. Die Zusammenarbeit bei Solar2World mit den Partnern ist auf der Grundlage eines Solar2World-Vertrages geregelt. Der Vertrag soll gewährleisten, dass das Projekt auch in vielen Jahren noch den Menschen vor Ort zu Gute kommt. 2013 erhielt der Solar2World-Partner Water Mission International (WMI) für ein Solar2World-Projekt in Malawi den Energy Globe, eine weltweit bedeutende Auszeichnung für vorbildhafte Umweltprojekte.

Insgesamt wurden bei den Solar2World-Projekten seit 2006 Module mit einer Leistung von 600 KW eingesetzt. Dies entspricht einer durchschnittlich gelieferten Energie von ca. 1 Millionen Kilowattstunden pro Jahr vor Ort in Afrika. Peter Finger und Daniel Hildebrand, die das Programm betreuen: „1 Millionen Kilowattstunden Solarstrom in Afrika bedeuten 1 Millionen Kilowattstunden mehr Unabhängigkeit von der unsicheren fossilen Energieversorgung. Wir freuen uns, dass Solar2World so erfolgreich ist und inzwischen für 100 solare Leuchttürme steht. Wir konnten so schon vielen tausend Menschen vor Ort konkret helfen. Besonderen Wert legen wir darauf, dass die Projekte auch langfristig den Menschen zu Gute kommen. Deshalb haben wir von Anfang an darauf geachtet, mit zuverlässigen und erfahrenen Partnern zusammen zu arbeiten. Das Programm vertritt glaubhaft die Vision der SolarWorld, den Solarstrom zu den Menschen zu bringen – in allen Teilen der Erde und gerade auch zu den ärmsten Menschen.“

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

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