Dez 22

Mit dem Kauf einer Solaranlage unterstützen Kunden der SolarWorld AG auch nächstes Jahr wieder Entwicklungshilfe-Projekte in Afrika und Lateinamerika: Der Solartechnik-Konzern setzt seine Initiative „Solar2World“ („Solarenergie für die Welt“) fort und plant bereits gemeinsam mit Partnern weitere Projekte für 2012. Seit dem Start der Initiative vor vier Jahren wurden insgesamt 60 Solarstrom-Hilfsprojekte umgesetzt, die Hälfte davon allein in 2011.

„Solar2World zeigt, wie mit Hilfe von Solarenergie eine gesicherte Stromversorgung überall auf der Welt geschaffen werden kann“, sagte Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. „Für Millionen Menschen, die bisher ohne Stromnetz und Elektrizität auskommen müssen, bietet Photovoltaik die einzige Option, Zugang zu Kommunikation, Bildung und Gesundheitsvorsorge zu erlangen.“

Ein Beispiel für ein von „Solar2World“ gefördertes Projekt entsteht aktuell im Senegal: In Fissel östlich der Hauptstadt Dakar wird eine Solaranlage für Wasserpumpen finanziert. Damit verbessen sich die Lebens- und Gesundheitsbedingungen der 6.000 dort lebenden Menschen, die vor allem vom Gemüseanbau leben. Die herkömmliche Bewässerung der Felder verbraucht sehr viel Wasser und führt auf Dauer zur Versalzung der Böden. Die von der SolarWorld AG bereitgestellten Module werden Solarpumpen für Brunnen betreiben. Das geförderte Wasser kann als Trinkwasser ebenso wie für die Tröpfchenbewässerung der Felder genutzt werden. Durch das saubere Brunnenwasser sollen auch Magen-Darm-Krankheiten deutlich zurückgehen.

Ein weiteres „Solar2World“-Projekt soll 2012 in der kenianischen Hauptstadt Nairobi umgesetzt werden und der solaren Stromversorgung einer Berufsschule dienen. Die Anlage wird die Beleuchtung der Schule sowie die Stromversorgung von Computern sicherstellen. Hinzu kommt auch hier eine solar betriebene Wasserpumpe einschließlich Vorratstank, die sauberes Wasser für die Schule liefert.

Die SolarWorld AG setzt mit ihrem kontinuierlichen Hilfsprogramm Entwicklungsprojekte in den Bereichen Bildung, Kommunikation, Gesundheit, Wasseraufbereitung, Umweltschutz und Existenzgründung um. Die Bandbreite reicht von Waisenhäusern über Kliniken bis zur Beleuchtung von Schulen. Ein wichtiger Aspekt der Projekte ist die Ausbildung von Solartechnikern vor Ort, die in den Gemeinden die Wartung der Anlagen sicherstellen.

Auf die Initiative „Solar2World“ weist die SolarWorld AG derzeit auch in ihrer aktuellen TV-Werbung in Deutschland mit US-Schauspieler Larry Hagman hin. Dieser hatte nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti  im Januar 2010 die Patenschaft für ein Solar2World-Projekt übernommen. Auf vier Krankenhäusern wurden im Jahr 2011 Solarstromanlagen mit einer Größe von insgesamt 100 kWp installiert, darüber hinaus wurden für mehrere Wasserpumpen-Projekte weitere Solarstrom-Module zur Verfügung gestellt.

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

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