Sep 13

Die SolarWorld AG, deutscher Qualitätshersteller für Solarstrommodule, ist in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt vertreten. In der Halle 4 an Stand A20 widmet sich der Bonner Konzern dem Thema „Energiegewinnung für nachhaltige Mobilität“. Passend zum Messethema Elektromobilität zeigt SolarWorld, wie der zum Fahren benötigte Strom nachhaltig auf dem eigenen Dach oder Carport durch Photovoltaik produziert wird. Mit dem auf der IAA ausgestellten SunCarport bietet Deutschlands führender Solarmodulhersteller bereits heute die Infrastruktur für die Autos von morgen an. „Sauber fahren geht nur mit sauberem Strom. Hierfür haben wir die Lösungen“, so Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG.

Der SunCarport verfügt wahlweise über neun, zehn oder zwölf Solarstrommodule, gefertigt aus blauen polykristallinen oder schwarzen monokristallinen Solarzellen. Auf einem Trägergestell aus eloxiertem Aluminium und pulverbeschichtetem Edelstahl bilden die Module das Dach des SunCarports. Es bietet somit nicht nur Witterungsschutz für ein beziehungsweise zwei Fahrzeuge, sondern liefert gleichzeitig Strom und dient damit als Tankstelle für Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeuge. Alternativ kann der selbsterzeugte Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Sowohl die Produktion von Eigenstrom für den privaten Verbrauch als auch die Einspeisung in das öffentliche Netz werden durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz vergütet. Zusammen mit einem cleveren Energiemanagement und dem SunPac, der Batterielösung von SolarWorld für das Eigenheim, kann der Strom auch zwischengespeichert und damit der Eigenverbrauch erhöht werden.

Deutschlands führender Anbieter von Solarstrommodulen entwickelt zudem seit Jahren zusammen mit der Hochschule Bochum erfolgreich Solarautos zu Demonstrationszwecken. Dank der integrierten Solarzellen kommen sie komplett ohne Kraftstoff oder zusätzliche Stromzufuhr aus. Das aktuelle Solarfahrzeug, der „SolarWorld GT“, wird auf der IAA vorgestellt. Er soll innerhalb des nächsten Jahres, erstmals in der Geschichte des Automobils, mithilfe eines energetisch autark betriebenen Elektromotors die Welt umrunden. Der Startschuss zur Weltumrundung fällt Mitte Oktober in Australien, bei der diesjährigen „World Solar Challenge“. Von hier aus geht die Reise weiter nach Neuseeland. Anschließend durchquert der „SolarWorld GT“ verschiedene Länder auf den Kontinenten Nordamerika, Nordafrika, Europa und Asien. Nach 34.000 Kilometern und zwei Äquatorüberquerungen wird das Solarauto ein Jahr später wieder in Australien am Ausgangspunkt der Reise erwartet. Sollte die Weltumrundung glücken, so würde der „SolarWorld GT“ gleich mehrere Weltrekorde aufstellen. Er würde auch für die längste in einem Solarauto zurückgelegte Strecke ausgezeichnet.

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft.

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